Doch die Mehrheit will weiterhin im Autohaus kaufen. Wer jetzt die falschen Schlüsse zieht, verschenkt Umsatz. Eine Analyse der Studienlage und was sie für die Praxis bedeutet.

Ausgangslage: Der Online-Kauf ist keine Randerscheinung mehr

Wer heute über den Autohandel spricht, kommt am Thema Online-Vertrieb nicht vorbei. Die Management- und IT-Beratung MHP hat in ihrer dritten Auflage der Online Car Sales Studie ermittelt, dass 22 Prozent der Befragten ihr Auto online gekauft haben - im Jahr 2020 waren es noch 9 Prozent [4]. Das ist mehr als eine Verdopplung innerhalb weniger Jahre, und es zeigt: Der digitale Kanal ist im Automobilvertrieb angekommen. Wer das ignoriert, handelt gegen den Markt.

Gleichzeitig wäre es ein Fehler, daraus abzuleiten, das Autohaus als physischer Ort sei überflüssig. Dieselbe Studie weist darauf hin, dass das Autohaus als zentraler Kaufort mehrheitlich bevorzugt wird, insbesondere von der Generation Z [4]. Das klingt auf den ersten Blick widersprüchlich: Die Generation, die mit dem Smartphone in der Hand aufgewachsen ist, will ausgerechnet beim Autokauf den Gang zum Händler? Genau das ist die Realität, und genau darin liegt die Chance für Autohäuser.

Die Zahlen von MHP sind kein Einzelfall. Auch andere Marktbeobachter sehen den Handel an einem Wendepunkt. Die TÜV NORD INSIGHT Studie 2026 spricht in ihrem Titel sogar vom „Handel am Kipppunkt“ [6]. Was bedeutet das konkret für ein Autohaus, das heute seine Strategie für die nächsten Jahre festlegt? Es bedeutet, dass die Frage nicht lautet „online oder offline“, sondern „wie verbinde ich beides so, dass der Kunde sich in jeder Phase wohlfühlt?“. Die Studienlage liefert dafür reichlich Material - man muss es nur richtig lesen.

Auffällig ist dabei: Die Händler selbst scheinen das Potenzial zu erkennen. 85 Prozent von ihnen wollen in den nächsten zwei Jahren mehr in den Online-Autoverkauf investieren [4]. Das ist ein klares Bekenntnis. Doch Investitionsbereitschaft allein reicht nicht. Es braucht ein Verständnis dafür, was Kunden online wirklich wollen und wo sie weiterhin den persönlichen Kontakt suchen. Genau hier setzt dieser Artikel an: Er ordnet die wichtigsten Studienergebnisse ein und zeigt, was sie für die tägliche Arbeit im Autohaus bedeuten.

Problem im Detail: Die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Die Diskrepanz zwischen Online-Kaufbereitschaft und tatsächlichem Kaufverhalten ist das eigentliche Problem. Einerseits steigt der Anteil der Online-Käufe deutlich an [4]. Andererseits bleibt das Autohaus der bevorzugte Ort für den eigentlichen Kaufabschluss [4]. Diese beiden Entwicklungen scheinen sich zu widersprechen, tun sie aber nicht. Sie beschreiben vielmehr zwei verschiedene Phasen im Kaufprozess.

Die Online-Studie von MHP zeigt, dass neue Vertriebskanäle wie Instagram- oder TikTok-Reels sowie Live-Sessions von Händlern stark vorangetrieben und von Kunden angenommen werden [4]. Das sind Kanäle, die der klassische Autohändler vor einigen Jahren noch nicht einmal gekannt hat. Heute sind sie Teil des Instrumentariums, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Interessenten in den Verkaufsprozess zu ziehen. Doch Aufmerksamkeit ist nicht gleich Kauf. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, aus digitaler Reichweite echte Verkaufsgespräche zu machen - und die finden weiterhin überwiegend im Autohaus statt.

Hinzu kommt: Die Möglichkeiten von Online-Sales-Lösungen sind bei den Händlern weitgehend unbekannt [4]. Das ist ein bemerkenswerter Befund. Es gibt offenbar eine große Gruppe von Händlern, die investieren will, aber gar nicht genau weiß, wohin die Reise gehen soll. Sie sehen den Zug abfahren, wissen aber nicht, wie sie aufspringen sollen. Diese Unkenntnis ist ein echtes Problem, denn sie führt zu Fehlinvestitionen oder zum kompletten Stillstand.

Die Lage wird zusätzlich dadurch verkompliziert, dass der Markt sich wandelt. MHP konstatiert, dass der Direktkauf an Bedeutung verliert und Leasing-, Abo- und Finanzierungsmodelle zulegen [4]. Das verändert die Rolle des Autohauses grundlegend. Es ist nicht mehr nur Verkäufer von Fahrzeugen, sondern zunehmend Vermittler von Mobilitätslösungen. Wer diese Entwicklung verschläft und weiterhin nur Autos verkauft, verliert den Anschluss - nicht an den Online-Handel, sondern an die veränderten Kundenbedürfnisse.

Ursachenanalyse: Warum das Autohaus nicht verschwindet

Die Frage, warum das Autohaus trotz aller Digitalisierung der zentrale Kaufort bleibt, hat mehrere Antworten. Die erste ist emotionaler Natur: Ein Auto ist kein Alltagsprodukt wie ein Buch oder ein Paar Schuhe. Es ist für viele Menschen eine der größten Anschaffungen ihres Lebens, verbunden mit Status, Freiheit und Identität. Dieser emotionale Gehalt lässt sich nicht vollständig in einen Online-Konfigurator übertragen. Die MHP-Studie bestätigt diese Einschätzung indirekt, indem sie zeigt, dass das Autohaus als zentraler Kaufort mehrheitlich bevorzugt wird [4].

Die zweite Ursache liegt in der Natur des Produkts selbst. Ein Auto will erlebt werden: Man will darin sitzen, den Geruch des Innenraums wahrnehmen, die Bedienelemente anfassen und eine Probefahrt machen. Das ist physische Erfahrung, die keine noch so gute 360-Grad-Ansicht ersetzen kann. Autohäuser sind genau dafür ausgestattet: Sie bieten Verkaufsflächen, auf denen Fahrzeuge präsentiert werden [1]. Diese räumliche Inszenierung ist ein entscheidender Vorteil gegenüber jedem Online-Kanal.

Drittens spielt die Serviceerwartung eine Rolle. Ein Autohaus umfasst in der Regel die Bereiche Fahrzeugverkauf für Neu- und Gebrauchtwagen, Zubehörverkauf und Werkstatt [1]. Diese Kombination schafft Vertrauen. Der Kunde weiß: Wenn ich hier kaufe, habe ich einen Ansprechpartner vor Ort, der auch nach dem Kauf für mich da ist - bei der Inspektion, bei Garantiefragen, bei Problemen. Dieses Sicherheitsnetz kann ein reiner Online-Anbieter nicht bieten.

Die vierte Ursache schließlich ist die Generationenfrage. Ausgerechnet die Generation Z, die digital sozialisiert ist, bevorzugt das Autohaus als Kaufort [4]. Das mag überraschen, erklärt sich aber durch eine Art Pragmatismus: Die Generation Z ist mit Online-Shopping aufgewachsen und kennt dessen Grenzen genau. Sie weiß, dass man bei einem so komplexen und teuren Produkt wie einem Auto von der persönlichen Beratung profitiert. Sie nutzt die digitalen Kanäle zur Vorbereitung, sucht aber den Abschluss dort, wo sie sich am sichersten fühlt - im Autohaus.

Lösungsansatz: Die hybride Strategie als Königsweg

Die Studienlage führt zu einem klaren Lösungsansatz: Autohäuser müssen hybrid denken und handeln. Das bedeutet, digitale Kanäle konsequent für die Kundenansprache und -vorbereitung zu nutzen, den Verkaufsabschluss aber als physisches Erlebnis im Autohaus zu inszenieren. Die MHP-Daten liefern dafür die Grundlage: Online-Kanäle wie Reels und Live-Sessions werden von Kunden angenommen [4], gleichzeitig bleibt das Autohaus der präferierte Kaufort [4]. Diese beiden Erkenntnisse müssen zu einer Strategie zusammengeführt werden.

Der erste Schritt ist die Akzeptanz der neuen Realität. Wer weiterhin glaubt, dass der Online-Vertrieb eine vorübergehende Modeerscheinung ist, wird von der Entwicklung überrollt. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 22 Prozent Online-Käufer im Jahr 2023 gegenüber 9 Prozent im Jahr 2020 [4] - das ist kein Ausreißer, sondern ein Trend. Und 85 Prozent der Händler wollen in diesen Bereich investieren [4]. Wer sich dieser Bewegung verweigert, isoliert sich.

Der zweite Schritt ist die gezielte Nutzung digitaler Kanäle zur Vorbereitung des Verkaufs. Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok bieten die Möglichkeit, Fahrzeuge emotional aufzuladen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Live-Sessions ermöglichen es, direkt mit Interessenten zu kommunizieren und Fragen in Echtzeit zu beantworten. Diese Kanäle ersetzen nicht das Verkaufsgespräch, aber sie machen den Kunden neugierig und bringen ihn ins Autohaus. Die MHP-Studie bestätigt, dass diese Kanäle auf Kundenseite angenommen werden [4].

Der dritte Schritt ist die Umgestaltung des Autohauses selbst. Wenn das Autohaus der Ort ist, an dem der Kaufabschluss stattfindet, dann muss es diesen Anspruch auch erfüllen. Das bedeutet: ansprechende Präsentation der Fahrzeuge, kompetente Beratung, die über die reine Produktpräsentation hinausgeht, und ein Erlebnis, das der Kunde so schnell nicht vergisst. Das Autohaus als Erlebnisraum ist keine Floskel, sondern eine Notwendigkeit - gerade im Wettbewerb mit reinen Online-Anbietern.

Umsetzung Schritt für Schritt: Vom Befund zur Praxis

Die Umsetzung einer hybriden Strategie folgt einem klaren Muster. Zuerst gilt es, die eigene Positionierung zu schärfen. Jedes Autohaus muss für sich beantworten: Was ist mein besonderes Versprechen an den Kunden? Ist es die persönliche Beratung, die Werkstattkompetenz, die Fahrzeugauswahl oder die Kombination aus allem? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, wie die digitalen Kanäle bespielt werden. Ein Autohaus, das sich über seine Werkstattkompetenz definiert, wird andere Inhalte teilen als eines, das sich als Erlebnisort für junge Familien positioniert.

Im zweiten Schritt geht es um die konkrete Ausgestaltung der digitalen Präsenz. Die MHP-Studie nennt Instagram- und TikTok-Reels sowie Live-Sessions als relevante Kanäle [4]. Diese Formate eignen sich hervorragend, um Fahrzeuge in Bewegung zu zeigen, Mitarbeiter vorzustellen und Einblicke in den Alltag des Autohauses zu geben. Wichtig ist dabei die Regelmäßigkeit: Ein Kanal, der nur selten bespielt wird, verliert schnell an Glaubwürdigkeit. Besser ist es, einen Kanal konsequent zu bespielen als drei Kanäle sporadisch zu bedienen.

Der dritte Schritt ist die Verknüpfung von digitaler Ansprache und physischem Erlebnis. Ein Kunde, der über ein Instagram-Reel auf ein Fahrzeug aufmerksam geworden ist, möchte im Autohaus genau dieses Fahrzeug sehen und erleben. Das setzt eine enge Abstimmung zwischen Online-Marketing und Verkaufsteam voraus. Das Fahrzeug muss verfügbar sein, der Mitarbeiter muss über die Kampagne Bescheid wissen, und der Kunde muss sich abgeholt fühlen. Diese Verknüpfung ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg - und sie gelingt nur dort, wo Marketing und Vertrieb eng zusammenarbeiten.

Der vierte Schritt schließlich ist die kontinuierliche Auswertung und Anpassung. Was funktioniert, was nicht? Welche Kanäle bringen tatsächlich Anfragen und Probefahrten? Diese Fragen lassen sich nur mit einem funktionierenden Tracking beantworten. Die Webanalyse-Studie 2026 zeigt jedoch, dass Tracking im deutschen Autohandel eine zentrale Herausforderung ist [5]. Viele Autohäuser wissen schlicht nicht, was ihre Website und ihre Kampagnen wirklich bringen [7]. Wer das ändern will, muss in die richtigen Tools investieren und die Daten regelmäßig auswerten. Nur so lässt sich die hybride Strategie kontinuierlich verbessern.

Ergebnis und Wirkung: Was die Studien für die Praxis bedeuten

Die Wirkung einer konsequent umgesetzten hybriden Strategie lässt sich an mehreren Punkten festmachen. Zunächst einmal führt sie zu einer höheren Effizienz im Vertrieb. Wenn die digitale Ansprache den Kunden besser vorbereitet ins Autohaus bringt, verkürzt sich die Zeit bis zum Abschluss. Der Kunde weiß bereits, was er will, und der Verkäufer kann sich auf die entscheidenden Fragen konzentrieren. Das spart Zeit auf beiden Seiten und erhöht die Zufriedenheit.

Zweitens erweitert die hybride Strategie den Kundenkreis. Über soziale Kanäle wie Instagram und TikTok erreicht ein Autohaus Zielgruppen, die über klassische Werbung kaum erreichbar sind. Die MHP-Studie zeigt, dass diese Kanäle von Kunden angenommen werden [4]. Gerade für jüngere Käufer ist die digitale Ansprache oft der erste Kontaktpunkt. Wer dort präsent ist, hat die Chance, sich als moderne und attraktive Marke zu positionieren.

Drittens stärkt die hybride Strategie die Kundenbindung. Ein Kunde, der über einen digitalen Kanal auf das Autohaus aufmerksam geworden ist und dann vor Ort eine positive Erfahrung gemacht hat, wird eher wiederkommen - und sei es nur für den nächsten Service. Die Verknüpfung von Verkauf und Werkstatt, die in der Struktur eines Autohauses angelegt ist [1], wird durch die digitale Ansprache verstärkt. Der Kunde erlebt das Autohaus als ganzheitlichen Partner für alle Fragen rund um sein Fahrzeug.

Die Wirkung zeigt sich auch in der Wahrnehmung des Autohauses nach außen. Ein Autohaus, das digital präsent ist und gleichzeitig ein starkes physisches Erlebnis bietet, wird als modern und kundenorientiert wahrgenommen. Es verbindet die Vorteile beider Welten und macht sich damit unabhängig von der Frage, ob der Kunde online oder offline kaufen möchte. Diese Unabhängigkeit ist ein strategischer Vorteil, der sich in guten Zeiten wie in Krisen auszahlt.

Übertragbarkeit: Was andere Branchen vorleben

Der Blick über den Tellerrand lohnt sich. Andere Branchen haben den Wandel vom reinen Online- oder Offline-Geschäft zur hybriden Strategie bereits vollzogen. Der Elektronikhandel zum Beispiel hat gelernt, dass Kunden online recherchieren, aber im Geschäft kaufen wollen - oder umgekehrt. Die erfolgreichen Anbieter haben beide Kanäle so verzahnt, dass der Kunde nahtlos wechseln kann. Diese Erfahrung lässt sich direkt auf den Autohandel übertragen.

Auch die Modebranche bietet Anschauungsmaterial. Viele Marken haben ihre Filialen zu Erlebnisorten umgebaut, während sie gleichzeitig starke Online-Shops betreiben. Die Filiale wird zum Ort der Markenerfahrung, der Online-Shop zum Ort der Bequemlichkeit. Diese Trennung funktioniert, weil sie den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden gerecht wird. Genau dieses Prinzip lässt sich auf das Autohaus übertragen: digital inspirieren, physisch erleben.

Die Übertragbarkeit gilt auch für die interne Organisation. In erfolgreichen hybriden Unternehmen arbeiten Online- und Offline-Teams eng zusammen, tauschen Daten aus und verfolgen gemeinsame Ziele. Diese Zusammenarbeit ist im Autohandel oft noch die Ausnahme. Zu häufig sind die Verantwortlichen für Website, Social Media und Verkauf getrennt und kommunizieren kaum miteinander. Wer die hybride Strategie ernst nimmt, muss diese Silos aufbrechen und eine gemeinsame Kultur der Zusammenarbeit schaffen.

Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass es keine Einheitslösung gibt. Jedes Autohaus hat seine eigene Marke, seine eigene Zielgruppe und seine eigenen Stärken. Die MHP-Studie zeigt, dass die Generation Z das Autohaus bevorzugt [4] - aber das heißt nicht, dass ältere Zielgruppen weniger wichtig sind. Die hybride Strategie muss auf die jeweilige Situation zugeschnitten sein. Was für ein großes Autohaus mit mehreren Filialen funktioniert, kann für einen kleinen Familienbetrieb völlig falsch sein.

Lehren: Die wichtigsten Erkenntnisse für das Autohaus

Die erste Lehre aus der Studienlage ist die Beruhigung: Das Autohaus hat eine Zukunft. Die Sorge, dass der Online-Handel den stationären Autohandel verdrängen könnte, ist unbegründet. Die MHP-Studie belegt, dass das Autohaus als zentraler Kaufort mehrheitlich bevorzugt wird [4]. Wer diese Botschaft verinnerlicht, kann gelassener in die Zukunft blicken - und trotzdem die notwendigen Veränderungen angehen.

Die zweite Lehre ist die Dringlichkeit der digitalen Transformation. Auch wenn der physische Verkauf dominant bleibt, wächst der Online-Anteil deutlich [4]. Wer heute nicht in digitale Kanäle investiert, verliert den Anschluss. Die 85 Prozent der Händler, die in den Online-Autoverkauf investieren wollen [4], zeigen, dass der Markt sich bewegt. Wer stehen bleibt, wird überholt. Die Investition muss dabei nicht riesig sein - sie muss nur konsequent sein.

Die dritte Lehre betrifft das Verständnis der eigenen Möglichkeiten. Die MHP-Studie bemängelt, dass die Möglichkeiten von Online-Sales-Lösungen bei den Händlern weitgehend unbekannt sind [4]. Das ist ein Aufruf zur Weiterbildung. Wer die Werkzeuge nicht kennt, kann sie nicht einsetzen. Autohäuser sollten daher in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter investieren - sei es durch Schulungen, Messen oder den Austausch mit anderen Händlern. Wissen ist der Rohstoff der digitalen Transformation.

Die vierte Lehre schließlich ist die Bedeutung der Daten. Die Webanalyse-Studie 2026 zeigt, dass Tracking im deutschen Autohandel eine zentrale Herausforderung ist [5] und dass viele Autohäuser nicht wissen, was ihre Kampagnen wirklich bringen [7]. Ohne Daten ist keine Steuerung möglich. Wer seine Online-Aktivitäten nicht messen kann, handelt im Blindflug. Die Investition in Tracking und Analyse ist daher keine Kür, sondern Pflicht - und die Grundlage für jede erfolgreiche hybride Strategie.

Die Studienlage ist eindeutig: Der Online-Kauf wächst, aber das Autohaus bleibt zentral. Die Zukunft gehört denen, die beides verbinden. Die Werkzeuge dafür sind vorhanden - man muss sie nur nutzen.